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Schutzhäuser

pro filia finanziert seit vielen Jahren das Schutzhaus Pashupatinagar an der indischen Grenze zu Darjeeling. Je nach Bedarf und vorhandenen finanziellen Mitteln unterstützen wir weitere Schutzhäuser – so auch in Kavre. Schutzhäuser werden gefährdeten Mädchen direkt vor ihrem Grenzübertritt von Grenzbeobachterinnen als Zufluchtsort angeboten. Aber auch aus indischen Bordellen befreite Rückkehrerinnen finden hier Unterstützung - ebenso wie Mädchen und Frauen aus der Umgebung, die vor häuslicher Gewalt fliehen oder nach Vergewaltigungen Zuflucht suchen.

MAITI hat bereits an insgesamt zehn Kontrollpunkten zu Indien diese Schutzhäuser installiert und in den vergangenen Jahren damit weit über 10 000 Mädchen vor dem Grenzübertritt nach Indien und damit vor einer Versklavung in einem Bordell bewahren können. Die Schutzhäuser werden geschützt und von einem Wächter bewacht, damit die traumatisierten Mädchen sich in dieser äußerst schmerzhaften Lebenssituation sicher fühlen und nach und nach zur Ruhe kommen können. Sie erhalten medizinische und psychologische Hilfen. Und zusammen mit den Mitarbeiterinnen vor Ort werden die nächsten Schritte geplant: Sind die Eltern eventuell bereit, ihre Tochter wieder aufzunehmen? Braucht das Mädchen einen Klinikaufenthalt, Schulunterricht, einen Ausbildungsplatz? Es kommt immer wieder vor, dass Mädchen die Angebote nicht annehmen, das Schutzhaus auf eigene Faust verlassen und sich wieder prostituieren. Aber viele Mädchen ergreifen die Chancen und werden in weiterführende Hilfen vermittelt.

helfen hilft.

allen.

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